Berufskraftfahrer/innen Ausbildung - Eignungstest und Gehalt

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Berufskraftfahrer/innen Ausbildung - Eignungstest und Gehalt

Die Ausbildung oder Weiterbildung zum/r Berufskraftfahrer/in kann ein schneller Weg aus der Arbeitslosigkeit sein. Längerfristig kommt man um eine Spezialisierung nicht herum. Hier bieten wir Übungen zu typischen Eignungstest-Aufgaben der Arbeitsagentur und beantworten Fragen zum Gehalt und Kosten.

Beliebte Fragen zum Beruf Berufskraftfahrer/innen

  1. Was macht ein Berufskraftfahrer?
  2. Warum will man Berufskraftfahrer werden?
  3. Wer darf Berufskraftfahrer ausbilden?
  4. Was verdient ein Berufskraftfahrer?
  5. Was kostet die Weiterbildung zum Berufskraftfahrer?
  6. Wer bezahlt die Berufskraftfahrer-Weiterbildung?
  7. Wie lange darf ein Berufskraftfahrer am Tag arbeiten?

Was macht ein Berufskraftfahrer?

Die Berufskraftfahrer werden im Volksmund LKW-Fahrer oder Busfahrer genannt. Sie sind für den Transport von Gütern zuständig oder bringen Personen von A nach B. Als Reisebusfahrer, LKW-Fahrer, Postfahrer, Kurier, Abschleppfahrer oder als Fahrer des Stadtverkehrs legen Berufskraftfahrer täglich bis zu tausend Kilometer zurück. Neben dem Fahren an sich übernehmen Berufskraftfahrer die Routenplanung, die Be- und Entladung des Fahrzeugs, die sicherheitstechnische Überprüfung des Kraftfahrzeugs und kontrollieren die Frachtpapiere. Auch die Sauberkeit und Ordnung, vor allem im Personenverkehr, gehört zu den Tätigkeiten von Berufskraftfahrern. Im Linienverkehr gehört der Ticketverkauf und die Fahrgastinformation ebenfalls zu den Tätigkeiten der Berufskraftfahrer.

Warum will man Berufskraftfahrer werden?

Wer sich bei der Arbeitsagentur zum Berufskraftfahrer fortbilden will, muss erklären können warum man den Beruf ausüben möchte. Das sollte natürlich jeder für sich beantworten, aber hier sind einige Ideen:

Wer darf Berufskraftfahrer ausbilden?

Neben den städtischen Verkehrsbetrieben werden Berufskraftfahrer vor allen Dingen in Unternehmen der Logistikbranche (Speditionen) ausgebildet. Außerdem bietet die Post und andere Kuriere Ausbildungsplätze an. Neben der Privatwirtschaft ist auch eine Weiterbildung zum Berufskraftfahrer bei der Arbeitsagentur denkbar. Voraussetzung dafür ist das bestehen des Eignungstests der Arbeitsagentur.

Was verdient ein Berufskraftfahrer?

Wie bei jedem Ausbildungsberuf steigert sich die Ausbildungsvergütung von Jahr zu Jahr. Hier geben wir die Durschnittsgehälter an, welche vom Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) herausgegeben werden:

1. Ausbildungsjahr: ca. 660 EUR

2. Ausbildungsjahr: ca. 720 EUR

3. Ausbildungsjahr: ca. 770 EUR

Nach der Ausbildung sind tarifliche Einstiegsgehälter von ungefähr 1.700,00 EUR brutto üblich, wobei es regionale Unterschiede gibt.

Was kostet die Weiterbildung zum Berufskraftfahrer?

Im Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) ist geregelt, welche Qualifikationen Kraftfahrer und Fernfahrer vorweisen müssen, um Fahrzeuge der Klasse C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D oder DE führen zu dürfen. Für den Führerschein an sich sollten man mit Kosten, je nach Umfang, von ca. 5.000 EUR rechnen. Die Kosten für die BKrFQG-Weiterbildung (Berufskraftfahrer-Qualifikation) belaufen sich nochmals auf minimal 500 EUR. Die Weiterbildung kann beim ADAC oder anderen Anbietern innerhalb von einer Woche abgeschlossen werden. Neben den Kosten für die Ausbildung müssen Berufskraftfahrer häufig für die Verkehrsverstöße selbst aufkommen. 

Wer bezahlt die Berufskraftfahrer-Weiterbildung?

Viele Kraftfahrer sind der Meinung, dass Arbeitgeber die Kosten für eine BKrFQG-Weiterbildung übernehmen müssen. Gesetzlich ist es allerdings nicht festgeschrieben, somit bleiben zahlreiche Kraftfahrer auf den Kosten sitzen. Wer aktuell keinen Job hat, kann auf die Unterstützung von der Arbeitsagentur rechnen. Jedoch übernimmt diese auch nicht immer die Kosten. Entscheidend ist der eigene Wille und das Bestehen des Arge-Eignungstests.

Wie lange darf ein Berufskraftfahrer am Tag arbeiten?

Die reine Lenkzeiten dürfen 4,5 Stunden nicht überschreiten, bevor eine Pause von mindestens 45 Minuten eingelegt wird. Zusätzlich gilt eine Tageslenkzeit von maximal 9 Std., welche auf 10 Std. maximal zwei mal in der Woche erhöht werden kann. Außerdem darf die Wochenlenkzeit von maximal 56 Arbeitsstunden nicht überschritten werden. Wer sich an diese Regeln nicht hält, darf mit hohen Bußgeldern rechnen, denn für LKW-Fahrer gelten aus Sicherheitsgründen strenge Arbeitszeit-Regeln.

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